Es ist schon eine lieb gewordene Tradition im Förderkreis, die Mitglieder zum Neuen Jahr zu einem Empfang besonderer Art einzuladen: Künstler, die eben noch auf der Bühne standen, ganz exklusiv und nah „zum Anfassen“ im intimen Rahmen des Stadissimo, erzählen bei Häppchen und Getränken vom Schauspieler-Leben, den schönen und schwierigen Zeiten, komischen Situationen auf der Bühne und von Zukunftsplänen.
Aktuelles
WENN DER KUCKUCK DREIMAL RUFT
Förderkreis-Künstlergespräch zum Neuen Jahr am 18. Januar


Christian Wolff – besonders bekannt aus der Serie „Forsthaus Falkenau“, sein Sohn Patrick Wolff – zum erstenmal mit dem Vater in einer Tourneeproduktion unterwegs

– und Rolf Kuhsiek, der als personifizierte Butler-Figur auf der Stadeum-Bühne die meisten Lacher einheimsen durfte, stellten sich ganz locker und entspannt nach ihrem Auftritt den Fragen der Förderkreis-Vorsitzenden Antje Gersie und Stadeum-Chef Egon Ahrens.

Die sympathischen Künstler gaben so manche kleinen Bühnengeheimnisse preis und traten auf Augenhöhe in den Dialog mit den interessierten und amüsierten Förderkreis-Mitgliedern.

Vergnüglicher kann ein Komödienabend gar nicht enden.

Yojo Christen im Stadeum Stade zur Klavier-Einweihung
15jähriger Pianist aus dem Altmühltal brilliert mit zwei Händen auf
zwei Steinways
Jutta de Vries

„undsoweiter“ – mit diesen Worten bricht Yojo Christen, 15, seine
2. Zugabe, den Beginn des Es-Dur-Klavierkonzerts von Beethoven,
irgendwo vor der Tonika ab, springt vom Klavierhocker, verbeugt
sich und nimmt den begeisterten Abschluß-Applaus des Publikums
stillvergnügt entgegen.
Das hatte er zuvor mit pianistischem und interpretatorischem Können
tatsächlich „vom Hocker“ gerissen.
Mit wachsender Bewunderung und atemlosen Staunen erlebten die
Klaviermusikliebhaber, darunter auch Kinder und Jugendliche, im
schön geschmückten Stadeum-Foyer mit den beiden kostbaren
Steinway-Instrumenten im Zentrum, wie beide sich unter den Händen
einer so jungen Ausnahme-Begabung klanglich aufs wunderbarste
entfalten.

Der Stadeum-Förderkreis hatte zur Matinee am 3. Advent geladen, um voll Stolz und Dank das neu erworbene Steinway-Klavier zu präsentieren und der Öffentlichkeit zu übergeben. Gleichzeitig sollte auch noch einmal in Erinnerung gerufen werden, dass auch schon der große Steinway D-Konzertflügel mit den Mitteln des Förderkreises und seiner Sponsoren angeschafft worden war.

Förderkreis-Vorsitzende Antje Gersie freut sich besonders, dass für die Einweihung der viel versprechende Jungpianist Yojo Christen gewonnen werden konnte, da die Förderung von Kindern und Jugendlichen im musikalischen Bereich eins der Hauptziele des Vereins ist.

Aus dem bayrischen Altmannstadt ist der bereits seit seinem 9.
Lebensjahr Podiums- und dann auch Auslands-Tournee-erfahrene junge
Künstler mit seinem Mentor und Lehrer, dem Pianisten und
Komponisten Franz Hummel angereist, der durch das Programm führt.
Man spürt die enge herzliche Vertrauensbindung der beiden und weiß
gleich – hier ist Wahlverwandtschaft, und kein künstliches
Wunderkind herangetrimmt worden.
Und das Erlebnis beweist es:
Voll cool nimmt der Junge in Jeans, Sneakers und Poloshirt mit
hochgeschoppten Ärmeln und Strubbelkopf am Flügel Platz. Dann
Moment der Sammlung, voll konzentriert. Freies, gelöstes Spiel.
Liebevoll bringt er dem neuen Klavier zunächst ein
Geburtstagsständchen mit eigens komponierten Variationen über
„Happy Birthday“, denn auch Kompositionsunterricht gehört zu Yojos
Unterrichtsplan. Das lichte, liebenswürdige Werk in traditionellen
Harmonien ist technisch ganz schön anspruchsvoll. Yojo präsentiert
später noch eine weitere Eigenkomposition, „Die Zwitschermaschine“
von 2008, zu der er von Paul Klees gleichnamigem Bild inspiriert
wurde. Auch hier eine heitere, lautmalerische Stimmung, virtuoses
Spiel und auch zeitgenössische Klänge.
Mit Joseph Haydn und seiner frühen F-Dur-Sonate folgt dann die
Klavier-Premiere. Und das kann sich hören lassen, hat trotz der
kleineren Resonanzmöglichkeit eines Klaviers beachtliches Volumen
und einen schönen Farbenreichtum, den Yojo voll ausreizt. Ist ja
auch der Mercedes unter den Klavieren.
Der Flügel bietet sich für Mozarts Sonate A-Dur KV 331 „Mit dem
türkischen Marsch“ und für die Grande Sonate pathétique op 13 von
Ludwig van Beethoven an. Beides große Werke der Literatur, an denen
er sich messen muß. Yojo spielt werkbezogen, erfrischend in den
Tempi, nimmt stille Passagen mit Gefühl, arbeitet mit bester
Anschlagskultur dynamische Positionen geradezu dramaturgisch
heraus, wobei er gern auch mal plakativ wird – ein Vorrecht der
Jugend – einfach toll.

Mach weiter so, möchte man ihm zurufen, braucht man aber gar nicht,
weil er selbst schon „undsoweiter“ sagt. Um diese Zukunft ist uns
gar nicht bange. Auf dem Übe-Plan stehen im nächsten Jahr besagtes
Beethoven-Klavierkonzert und Liszts große h-moll-Sonate, dazu ist
die Komposition einer ersten Oper angedacht.
Der Förderkreis im Stadeum wünscht viel Erfolg für alle
Zukunftspläne und dankt zusammen mit dem zahlreichen Publikum für
ein höchst professionelles, anrührendes und unvergessliches
Konzerterlebnis.
Der neue Vorstand mit Beisitzer

Der neue Vorstand mit Beisitzer ( v.l.n.r.) Herr Redeker, Herr
Lukasek, Frau Gersie, Frau Heueck, Herr Ahrens, Frau Hoins,
Frau Leuchtenberger, Herr Edel, Herr Ramm (es fehlt Frau Jutta de
Vries)
Mitgliederversammlung
Am 31.05.2011 fand die diesjährige Mitgliederversammlung des
Förderkreises im Stadeum statt. Zusätzlich zu den
förderkreis-spezifischen Tagesordnungspunkten wurde die Neuwahl des
Vorstandes durchgeführt:
Bis auf Herrn Porth und Herrn Ramm, stellen sich vier Mitglieder
des Vorstandes zur Wiederwahl. Frau Jutta de Vries und Herr Horst
Edel stellen sich zur Neuwahl.
Frau Hoins, Frau Gersie, Frau Heueck, Frau de Vries, Herr Redeker
und Herr Edel werden für zwei Jahre als Vorstandsmitglieder
gewählt.
Für den Beisitz wurden Frau Leuchtenberger, Herr Lukasek und neu
hinzugekommen Herr Ramm bestätigt.

Die Vorsitzende des Förderkreises Frau Waltraud Hoins
bedankt sich bei den Künstlern.
Exclusives Konzert für Förderkreismitglieder
Im Anschluss an die Mitgliederversammlung des Förderkreise fand im
Foyer des Stadeums ein kleines, exclusives Konzert für die
Förderkreismitglieder statt. Bei Wein
und kleinen Leckereien kam es anschließend zu einen regen Austausch
mit den beiden Künstlern.
Frau Waltraud Hoins, Vorsitzende des Förderkreises, begrüßte Frau
Kathrin Bonke (Flötistin) und Herrn Daniel Fritzen (als Begleitung
am Steinway-Flügel).
Kathrin Bonke wurde 1979 in Ratzeburg geboren. Sie studierte Flöte
und Musik- pädagogik an den Musikhochschulen Mannhein, Lübeck und
Malmö.
Daniel Fritzen, geboren 1978 in Hofheim am Taunus, studierte in
Lübeck Musikerziehung
und künstlerisches Diplom, sowie an der University of Califonia in
Los Angeles „Doctor of Musical Arts“.

Stadeum-Geschäftsführer
Egon Ahrens hält
die Eröffnungsrede
Eröffnungsfeier HOLK-FEST 2011
Stadeum-Geschäftsführer Egon Ahrens bringt in seiner
vielschichtigen Eröffnungsrede zum diesjährigen Holkfest auch seine
Freude über den Gewinn seines wohl prominentesten Gastes Frau Aygül
Özkan, Niedersächsische Ministerin für Soziales, Frauen, Familie,
Gesundheit und Integration zum Ausdruck.

Ministerin
Frau Aygül Özkan
eröffnet mit sieben Schlägen
das Holk-Fest 2011
Um 19:00 Uhr eröffnet die Ministerin mit sieben Schlägen einer Schiffsglocke das HOLK-FEST 2011 und damit das zweiwöchige Kulturfestival in Stade.

